Am Smartphone die Stadt mitgestalten? Ja, logisch!


Öffentliche Arbeiten sind aufgrund verschiedener Faktoren in der Regel nicht sehr beliebt. Wenn die gesellschaftliche Akzeptanz besonders gering ist, können sie sogar auf öffentlichen Widerstand stoßen. Information zu den Projekten können schwer zugänglich, veraltet oder schwer verständlich sein, wenn keine eingehenden Kenntnisse vorliegen. Aufgrund dieser Probleme werden die Vorteile des Projekts nicht wahrgenommen von der Bevölkerung und der Entscheidungsprozess wird drastisch verzögert.

Ein möglicher Ansatz zur Förderung der Akzeptanz dieser Projekte wäre die Förderung der Bildung und Beteiligung der Öffentlichkeit. Somit müssen Mittel  ergriffen werden, die der Bevölkerung zur Informationsbeschaffung verhelfen, damit sie sich beteiligen können.

In seiner Master-Thesis will Tobi Gestaltungsrichtlinien für digitale Bürgerbindungsplattformen aufstellen. Dabei wird der Schwerpunkt auf die Erleichterung des Zugangs und der Motivation liegen. Es hat sich gezeigt, dass die Wahl der Technologie, beispielsweise Virtual Reality, die Benutzerinteraktion erhöht und die Markenbekanntheit verbessert. Zusammenfassend stellt sich die Frage: Was sind die Gestaltungsprinzipien einer Plattform für öffentliche Projekte in Bezug auf Zugang und Motivation?

Mit dem Prototyp werden mit Hilfe der E-Orte geeignete Use Cases identifiziert und realisiert. Die Kompatibilität mit vorhandenen Softwaretools wie der SmartWe-Plattform muss berücksichtigt und dokumentiert werden. Es wird ein Produkt erstellt, das mindestens lebensfähig ist und sich auf die oben genannten Ziele konzentriert. Mit einer Evaluation und Bewertung, ob das Produkt angenommen wird, wird das Projekt abgeschlossen.